15.10.2020

Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts „SuMi-KiFaZ“

Wie kann (mehr-)sprachliche Bildung in Kinder- und Familienzentren im sozialräumlichen Kontext gelingen? Erkenntnisse hierzu liefert der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts SuMi-KiFaZ der Baden-Württemberg Stiftung.

Das Projekt Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit in Kinder- und Familienzentren stärken (SuMi-KiFaZ) war das letzte Projekt im Rahmen des Programms Sag‘ mal was der Baden-Württemberg Stiftung und wurde durch das IBBW im Rahmen seiner Programmträgerschaft koordiniert.

Der Schwerpunkt der als formative Evaluation angelegten wissenschaftlichen Begleitung durch die PH Weingarten unter Leitung von Prof. Dr. Susanna Roux und Jutta Sechtig lag auf Inhalten und Impulsen zu den Themen Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit, die auf Weiterentwicklung(en) in den beteiligten Kinder- und Familienzentren (KiFaZen) zielten. Zentraler Motor war eine längerfristige Qualifizierung nach dem Ansatz des situierten Lernens, an der aus jedem KiFaZ ein Projektteam aus Leitung und zwei weiteren Pädagoginnen teilnahm.

Ziel der prozessbegleitenden Evaluation war es, gelingende Modelle zur Entwicklung und Etablierung sprachentwicklungsstärkender und familienorientierter (Sprach-)Bildungsangebote im sozialräumlichen Kontext wie auch hinderliche Faktoren sowie Unterstützungsbedarfe bei der Umsetzung solcher Maßnahmen zu identifizieren.

Der Abschlussbericht stellt nach einer fachwissenschaftlichen Einführung das Design und das methodische Vorgehen der wissenschaftlichen Begleitung vor und berichtet die zentralen Ergebnisse entlang der folgenden vier Forschungsfragen:

  1. Wie gestaltet sich die Ausgangssituation in den KiFaZen und welche Erwartungen, Ziele, Gelingensbedingungen sowie Bedarfe, Ressourcen und hinderliche Faktoren formulieren die Beteiligten zu Projektbeginn?
  2. Welche Gelingensbedingungen zur Weiterentwicklung von Aktivitäten und Angeboten im KiFaZ formulieren Leiterinnen und Multiplikatorinnen im Verlauf der Qualifizierung und wie schätzen die Leiterinnen die Bedeutung der Projektbeteiligung für die Weiterentwicklungen ein?
  3. Wie schätzen die beteiligten Fachkräfte und Eltern die Aktivitäten und Angebote des KiFaZes in den Bereichen Vernetzung im Sozialraum, Zusammenarbeit mit Eltern und Sprache und Mehrsprachigkeit sowie deren Weiterentwicklung(en) ein?
  4. Welche Beispiele gelingender Praxis dokumentieren die KiFaZe und inwiefern finden sich die Themenschwerpunkte wieder?

Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst, diskutiert und das methodische Vorgehen reflektiert, bevor Impulse für weitere Forschung, fachpolitische Überlegungen und Weiterentwicklungen der praktischen Arbeit in Kinder- und Familienzentren formuliert werden.

Der Bericht steht auf der SuMi-KiFaZ-Projektseite zum Download zur Verfügung.

 

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